Energiesparen macht Schule

AKTUELLES!!!

Unsere Viertklässler werden zu Energiespardetektiven

Innerhalb von drei verschiedenen Unterrichtseinheiten zum Thema „Wir sparen Energie“ wurden unsere Viertklässler im November und Dezember 2019 von Frau Marie Hartmann zu „Energiespardetektiven“ ausgebildet. Die Kinder lernten, wie man in der Schule und im Alltag bewusster mit Energiequellen umgeht und diese sparsamer nutzt. Unser Ziel dabei ist es, bewusster auf die Umwelt zu achten, achtsamer mit ihr umzugehen und in der Schule und im Haushalt Energiekosten zu senken.

Mit ihrem Wissen haben unsere neuen Energiedetektive auch schon zahlreiche Eltern, Verwandte und Bekannte aufgeklärt sowie wertvolle Energiespartipps an sie weitergegeben.

Für ihre tolle Mitarbeit und für das erfolgreiche Aufspüren von Stromfressern sowie das Weitergeben wertvoller Stromspartipps bekamen die Viertklässler am 09.12.2019 eine Urkunde von der Verbraucherzentrale NRW.

Marie Hartmann von der Verbraucherzentrale Düsseldorf, Frau Sahm von der Stadt Ahlen und Herr Rölfing von der Energieberatung in Ahlen vergeben die Urkunden an die stolzen Viertklässler.

Frau Dudek erinnert noch einmal alle Viertklässler der Martinschule daran, wie wichtig es ist, nicht nur in der Schule Energie zu sparen, sondern das gelernte Wissen auch zu Hause anzuwenden.

Die Viertklässler präsentieren stolz ihre Urkunden, die sie nun als „Energiespardetektive“ auszeichnet.

 

 

 

Ausbildung der Drittklässler zu Energiespardetektiven

Am 10.10.2019 wurden unsere Drittklässler von der Projektleiterin Anne-Marie Kruse vom Energiebüro in Bielefeld zu Energiespardetektiven ausgebildet. In der Unterrichtseinheit lernten die Kinder, dass Strom und Wärme Energieformen sind, ohne die man sich ein Leben gar nicht mehr vorstellen kann. Sie lernten zudem auf spielerische und altersgerechte Weise, dass Strom und Wärme immer noch überwiegend aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden und dass die dabei freigesetzten CO2-Emissionen den Klimawandel anheizen.

Ziel des Projektes, das nun schon seit 3 Jahren in Kooperation zwischen dem Energiebüro in Bielefeld und der Martinschule besteht, ist es, Kinder für energiesparendes Verhalten zu sensibilisieren und gemeinsam Energiesparregeln für den Klassenraum festzulegen, so dass nachhaltig Energie an der Schule eingespart werden kann.

Gold für die Martinschule

Am Donnerstag, den 04.07.2019 fand im Rahmen des Energieprojektes „Energiesparen macht Schule“, an dem die Martinschule nun seit bereits 2 Jahren teilnimmt, ein Klimaaktionstag im Berliner Park statt. Einige Vertreter (unsere sogenannten „Energiespardetektive“) des 4. Jahrgangs, nahmen an der Veranstaltung und der im Anschluss stattfindenen Prämierungsveranstaltung in der Mammutschule teil, wo die Martinschule mit dem Klimaabzeichen „Gold“ ausgezeichnet wurde. Über diesen Erfolg freuen wir uns sehr!

 

Zum Projekt:

In Ahlen startete am 01.05.2017 an 16 Schulen und 4 Kitas ein nutzerorientertes Projekt („Energiesparen macht Schule“), das vom BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) unterstützt wird.

Auch die Martinschule hat sich dazu entschieden, an dem Projekt teilzunehmen, um langfristig  bei Kindern, Lehrern, Hausmeistern und Eltern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie man in der Schule und im Haushalt Energie sparen und somit seine Umwelt nachhaltig schützen kann. Die Projektphase wird zunächst bis zum 30.04.2021 laufen. Die Martinschule wird in diesem Zeitraum von dem Energiebüro in Bielefeld und der Stadt Ahlen begleitet, um das Projekt „Energiesparen macht Schule“ erfolgreich umzusetzen.

Am 19.09.2017 fand zunächst die Einführungsveranstaltung mit dem Bielefelder „e&u energiebüro“ und den teilnehmenden Schulen/Kitas statt, bei dem das Projekt und die geplanten Aktionen genau vorgestellt wurden. Die Presse berichtete.

Nach der Einführungsveranstaltung machte sich die Martinschule daran, die ersten Tipps des Energiebüros umzusetzen.

So wurden natürlich zuerst die „Hauptakteure“, also die Kinder in den Klassen über das Projekt „Energiesparen macht Schule“ informiert. Die Klassenzimmer wurden mit Materialien, die vom Bielefelder „e&u energiebüro“ zur Verfügung gestellt wurden, ausgestattet. Es entwickelten sich erste Gespräche unter den Kindern, wie an der Martinschule Energie gespart werden kann.

Das Plakat zeigt, wie in der Schule Energie gespart werden kann. Alle Kinder und Lehrer helfen von nun an mit!

      

Aufkleber in den Klassen erinnern die Kinder daran, effektiv und nachhaltig Energie zu sparen.

Was bisher geschah:

Nachdem nun alle Klassenzimmer von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern mit Materialien ausgestattet wurden, wurden in den Klassen sogenannte „Energiemanager“ bestimmt, die in den jeweiligen Jahrgängen die Aufgabe haben, das Thema „Energie“ besonders in den Blick zu nehmen. Sogar die Erst- und Zweitklässler machen schon mit!

Wie hier am Beispiel der Klasse 3b gezeigt, haben Kinder bestimmte Klassendienste, denen sie für einen gewissen Zeitraum nachgehen.

Zwei Kinder kümmern sich beispielsweise darum, das Licht im Klassenraum an- und auszuschalten, wenn es erforderlich ist. Ist die Klasse gerade nicht im Raum (wenn sich die Kinder zum Beispiel in der Sporthalle, im Musikraum oder auf dem Pausenhof etc. aufhalten), schalten sie, um Energie zu sparen, das Licht aus. Auch nach Unterrichtsschluss kümmern sich die beiden „Lichtmanager“ darum, dass im Klassenzimmer keine unnötige Energie verschwendet wird. Ist der Unterricht aus, wird das Licht ausgeknipst. Ist doch logo!

Zwei weitere Kinder kümmern sich um die Fenster im Klassenraum. Gibt die im Klassenzimmer fest integrierte CO2-Ampel das Signal, dass die Luft im Raum schlecht ist, stellen die beiden „Fenstermanager“ im Sinne des „Stoßlüftens“ alle Fenster auf Kipp und öffnen die Tür zum Schulflur, so dass frische Luft in den Klassenraum ziehen kann.

Die CO2-Ampel zeigt die Luftgüte im Klassenraum an. Leuchtet sie rot, gibt sie einen Signalton ab. Jetzt sind unsere „Fenstermanager“ gefragt, die sofort für bessere Luft im Klassenzimmer sorgen.

  

Die Bilder zeigen, wie das Anzeigen der Dienste der „Energiemanager“ auf unterschiedliche Weise in den Klassenräumen umgesetzt wurden. Piktogramme helfen dabei, dass sich die Schüler an ihren Dienst erinnern.

In einigen Jahrgängen wurden auch Kinder ausgewählt, die dafür sorgen, dass Stecker (beispielsweise vom CD-Player) ausgestöpselt werden, wenn diese Geräte gerade nicht in Benutzung sind. Auch dies spart Strom und somit Energie!

Geräte, die an die Steckdose eingeschaltet werden, ziehen Strom -auch, wenn sie gerade nicht in Betrieb sind-. Unsere Kinder wissen nun: Der Stecker muss raus!

In einem weiteren Schritt, innerhalb einer „Energiekonferenz“, überlegten die Kinder des dritten Jahrgangs gemeinsam mit dem Hausmeister, wie man zusätzlich an der Martinschule Strom und somit Energie sparen kann. Sie kamen dabei auf die Idee, die Lichtschalter der Klassenräume zu beschriften, die neben dem Klassenzimmer auch über einen Nebenraum verfügen. Den Kindern war aufgefallen, dass das Licht des Nebenraums manchmal den ganzen Tag an war, obwohl der Raum gar nicht genutzt wurde. Außerdem war vielen Kindern gar nicht klar, welcher Schalter für welchen Raum „zuständig“ ist. Gemeinsam mit dem Hausmeister beschrifteten die Kinder daher die Lichtschalter.

Am Montag, dem 16. April machte ein Schüler aus der Klasse 3b eine interessante Entdeckung: Die Frage des Knobelkalenders, von dem die Kinder jeden Tag im Klassenverband ein neues Blatt mit einer spannenden Wissensfrage vorlesen, thematisierte das Thema „Energiesparen“.

Für die Kinder der Klasse 3b war es diesmal nicht schwer, die Frage des Kalenders zu beantworten, da sie sich bereits gut mit dem Thema „Energie“ auskennen.

Die 3. Jahrgänge freuen sich nun besonders auf das anstehende Thema „Licht, Strom und Energie“, welches sie ab Ende April/Anfang Mai im Sachunterricht ausführlich behandeln werden. Die Neuigkeiten können dann wie immer hier auf dieser Seite nachgelesen werden!


Am 02.05.18 und am 07.05.18 bekamen die dritten Jahrgänge der Martinschule Besuch vom Energiebüro in Bielefeld. Zwei Mitarbeiterinnen des Energiebüros zeigten unseren interessierten Schülerinnen und Schülern in einer Doppelstunde auf anschauliche Weise, wie Strom erzeugt wird, wo Strom in der Schule und im Haushalt gebraucht wird, und wie Energie effektiv gespart werden kann.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für diese kurzweilige, spannende Unterrichtseinheit bedanken, die allen sehr viel Spaß gemacht hat!

An einem Modell zeigte die Mitarbeiterin vom Energiebüro in Bielefeld den Kindern, wie auf der Erde schlechte Luft (CO2) entsteht und was passiert, wenn die Luft dauerhaft verschmutzt wird.

Die Bilder zeigen, auf welche Weise Strom erzeugt werden kann, sowie die Konsequenzen des Klimawandels.

Mit dieser Zeichnung wird den Kindern verdeutlicht, wie eine Heizung in einem Haus/ in der Schule funktioniert.

   Mit einem „Lüftungsmodell“ zeigte die Mitarbeiterin des Energiebüros, was passiert, wenn man einen Raum nicht richtig lüftet. Die Kinder staunten, wie schnell sich der kleine Modell-Raum mit schlechter Lüft füllte. Zum Glück sorgten offene Fenster und Türen schnell wieder für bessere Luft!

Zum Schluss überlegten die Kinder, welche Regeln für das Sparen von Energie an der Martinschule besonders von Bedeutung sind.

Diese Regeln sortierten die Schülerinnen und Schüler in einer Folgestunde im Sachunterricht. Eine Kleingruppe gestaltete daraus ein Plakat, welches nun -für alle sichtbar- im Klassenraum hängt.

 

  

 

Im Mai führten die Schüler des dritten Jahrgangs nun auch einen „Temperaturmessdienst“ ein. Zwei Schüler messen an jedem Schultag zu bestimmten Uhrzeiten mit einem digitalen Temperaturmessgerät sowohl die Außentemperatur als auch die Innentemperatur verschiedener Räumlichkeiten. Dabei stellten die Schüler fest, dass es, je nach Uhrzeit und Bedingung, ganz schöne Temperaturschwankungen gibt. Morgens ist der Klassenraum beispielsweise noch angenehm „kühl“, während die Temperatur sofort ansteigt, sobald sich der Raum mit 28 Kindern füllt.

Außerdem haben die heißen Sommertemperaturen dem Klassenraum ganz schön zugesetzt. Teilweise zeigte das Thermometer über 25 Grad an.

Das digitale Temperaturmessgerät hat uns, neben anderen Messgeräten, freundlicherweise das Energiebüro Bielefeld zur Verfügung gestellt. Wir konnten den Koffer ganz bequem bei der Stadt in Ahlen abholen.

Die beiden Schüler arbeiten Hand in Hand. Ein Schüler misst mit dem Messgerät die Temperatur im Klassenraum, ein anderer Schüler notiert die Temperatur in einer Liste, um später Werte miteinander zu vergleichen und eventuelle Schlüsse daraus zu ziehen.

Wir bauen Stromkreise

Hier bauen unsere fleißigen Energiedetektive Stromkreise mit Flachbatterien und Drähten, und bringen damit eine kleine Glühbirne zum Leuchten.

In Kleingruppen wird mit Fingerspitzengefühl experimentiert und beobachtet. Die Ergebnisse notieren die Kinder in ihrem Forschertagebuch.

Silber für die Martinschule!!!

Am 28.06.2018 fand in der Sekundarschule Ahlen die Jahresabschlussveranstaltung des Energieprojektes statt. Hier wurde die Martinschule neben anderen teilnehmenden Schulen und Kitas in Ahlen mit dem Silberabzeichen ausgezeichnet und erhielt vom Energiebüro eine Prämie in Höhe von 795€.

Besonders die Schülerinnen und Schüler, die an dem Energieprojekt mitgewirkt haben, freuten sich sehr über diese Prämie. Mit Stolz hält Ida die Urkunde in ihren Händen. Welche Anschaffung von dem Geld gemacht werden soll, steht noch nicht fest. Darüber soll in einer Lehrerkonferenz abgestimmt werden.


Da die Temperaturen im Januar 2019 deutlich gesunken sind, haben die Viertklässler noch einmal besonders die Dienste des „Heizungsmanagers“ und des „Fenstermanagers“ in den Blick genommen. Elias und Kivanc sind dafür zuständig, jeden Tag darauf zu achten, dass der Klassenraum regelmäßig durchlüftet wird und somit alle Kinder ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Denn nur mit guter Luft im Klassenzimmer, kann man auch gut lernen.

 

Außerdem spielt die Heizung bei den niedrigen Temperaturen draußen eine wichtige Rolle. Elias überprüft jeden Tag, ob sie richtig eingestellt ist. Mit unserem Hausmeister haben wir besprochen, dass die Heizung immer zwischen den Stufen 2 und 3 eingestellt sein sollte, so dass es im Klassenraum warm, aber nicht zu warm ist.

Corinna und Gabrielle messen täglich zu verschiedenen Zeitpunkten die Außentemperatur und die Innentemperatur des Klassenraumes. Um zu überprüfen, ob auch andere Klassen in der Schule die Regeln einhalten, gehen die beiden „Messexpertinnen“ stichprobeweise auch in andere Klassen, um dort die Temperatur zu messen. Nur so kann erreicht werden, dass die gesamte Schule nachhaltig Energie spart.

  

Neue Infowand zum Thema „Energiesparen macht Schule“

In der Pausenhalle können nun auf einer großen Infowand aktuelle Themen rund um das Energieprojekt „Energiesparen macht Schule“ nachgelesen werden. Neben Zeitungsartikeln und Infos können nun auch die Zählerstände und somit der Energieverbrauch an der Martinschule nachgelesen werden, denn unser Ziel ist es, dauerhaft Energie zu sparen.

 

Mal abschalten! Energietipps für Sportler/innen

Unsere „Energiedetektivinnen“ Mia und Gabrielle aus der Klasse 4b brachten in der Turnhalle das Plakat „Mal abschalten! Energietipps für Sportler/innen“ an, um Sportvereine, die täglich unsere Sporthalle nutzen, darüber aufzuklären, wie dort am besten Energie gespart werden kann. In der Turnhalle gibt es auch bereits einen Bewegungsmelder, der das Licht regulieren kann.

Zeitungsartikel zu den Themen „Energie“, „Klima“ und „Umwelt“

Während unseres Zeitungsprojektes , bei dem die Schülerinnen und Schüler täglich in der Schule die Tageszeitung „Westfälische Nachrichten“ erhalten, entdeckte die Schülerin Antonia diesen Zeitungsartikel zum Thema „Windstrom“. In der Klasse diskutierten wir im Anschluss dieses wichtige Thema. Die Kinder der Klasse 4b sind schon richtige Experten auf dem Gebiet „Erneuerbare Energien“.

Auch der Schüler Paul fand beim Schmökern in der Tageszeitung „Westfälische Nachrichten“ einen Artikel, passend zu unseren Themen „Energie“, „Klima“ und „Umwelt“. Er behandelt das Thema „Plastikmüll im Meer“. Dieser Artikel hat die Kinder besonders bewegt, da an dem Plastikmüll so viele schöne Meeresbewohner sterben müssen. Gemeinsam haben wir überlegt, wie schlimme Ereignisse wie diese verhindert werden können und wie wir alle bewusster mit der Umwelt umgehen können.

Aktuelle Zeitungsartikel zu den Themen „Energie“, „Klima“ und „Umwelt“

Nele und Milo haben im Rahmen unseres Zeitungsprojektes Artikel zum Thema „Energie“ sowie „Umwelt- und Klimaschutz“ in einer Collage zusammengestellt. Diese haben wir im Sachunterricht gemeinsam vorgelesen und mit der Klasse besprochen und diskutiert.

„Was hängt an der Wand und gibt jedem die Hand?“

Antwort: Das Handtuch.

Aus hygienischen Gründen nutzen wir in den Klassen jedoch nicht das Handtuch, um uns nach dem Händewaschen die Hände abzutrocknen. In jedem Klassenraum hängen Papiertücher, die wir nach der Benutzung im Mülleimer entsorgen. Doch aus welchem Material werden die Papiertücher eigentlich hergestellt?

Der aktuelle Energietipp vom Energiebüro in Bielefeld im Monat Mai hat die Kinder des 4. Jahrgangs auf die Idee gebracht, die in den Klassen- und Sanitärräumen verwendeten Papiertücher einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dem Hausmeister Kilian Kuhlmann schauten die „Energiedetektive“ Tim und Tim im Lagerraum nach und entdeckten dort das „FSC-Siegel“, welches für Produkte steht, die ausschließlich aus Recyclingmaterial hergestellt wurden.